Fundacija Poti miru - Poti miru v Posocju

 


Das Gebiet des oberen Sočatals war im Ersten Weltkrieg ein Teil der Isonzofront. Aus dieser Zeit sind noch Schützengräben, Befestigungen, Kavernen, Gedenktafeln und Soldatenfriedhöfe erhalten. Es ist ein wichtiges kulturelles und historisches Erbe. Damit dieses Erbe geschützt und erhalten bleibt, wurde im Jahre 2000 die Stiftung „Wege des Friedens im Sočatal“ gegründet. Bereits vor dieser Gründung wurden Teile der Frontlinie von einigen Geschichts- und Fremdenverkehrsvereinen im Sočatal erneuert und erschlossen. Die Stiftung schloss sich der Aufforderung dieser Vereine an und begann mit ihnen zusammen die Erneuerung von sechs Freilichtmuseen. Gemeinsam mit dem Amt zum Schutz des Kulturerbes, sowie mit Restauratoren und Konservatoren erneuert sie Gedenktafeln aus der Zeit des Ersten Weltkrieges.

Die Stiftung hebt besonders die Studien- und Forschungstätigkeit hervor. 

Im Jahre 2007 wurden die Freilichtmuseen und die wichtigsten Überreste und Gedenktafeln der Isonzofront im oberen Sočatal im Weg des Friedens vereint. In der Saison 2007 wurden die Türen zum Informationszentrum der Stiftung geöffnet. Den Besuchern stehen neben Informationen auch Führer zur Verfügung, die sie auf dem Weg des Friedens und zu den Freilichtmuseen begleiten können. In den Räumen des Informationszentrums befindet sich eine Ausstellung. Die  Besucher finden dort ausgewählte Souvenirs, die aus dem heimischen Gewerbe und dem Kunsthandwerk stammen. 

WEG DES FRIEDENS

Das Hauptprodukt der Stiftung ist der Weg des Friedens, der das Erbe der Isonzofront und die natürlichen Sehenswürdigkeiten des oberen Sočatals verbindet. Er ist dem Andenken an die vielen Opfer des Ersten Weltkrieges gewidmet. Das Wandern auf dem rund 100 km langen Weg des Friedens, oder aber nur auf einem Teil davon, bietet dem Besucher ein aktives Ausspannen in schöner, ruhiger und unberührter Natur. Die Welt des Mittel- und Hochgebirges, Schaf- und Ziegenherden, im Sommer bewirtschaftete Almen und die Geschichte des Ersten Weltkrieges, all dies geprägt vom Sočafluss. Er beginnt in Log pod Mangartom, beim Eingang in den Bergwerktunnel, „Stollen“ genannt und endet beim Freilichtmuseum Mengore in der Nähe von Most na Soči. Er ist in fünf Abschnitte aufgeteilt und es ist möglich jeden an einem Tag zu bewältigen. Er führt vorbei an Soldatenfriedhöfen und Kapellen, der Festung Kluže, Freilichtmuseen, der Klamm Koritnica, den Sočatrögen, idyllischen Gebirgsalmen, dem Kozjak-Wasserfall, den Beinhäusern in Kobarid und Tolmin, der Gedenkkirche des Hl. Geistes auf Javorca, den Tolminkatrögen,.......

 


 

Weg des Friedens

Die Stiftung „Wege des Friedens im Sočatal“ hat mit Hilfe von Mitteln einer Ausschreibung des Ministeriums für Wirtschaft zur Förderung von touristischen Angeboten eine neue Internetseite Weg des Friedens ausgearbeitet.

Der Weg des Friedens, der das Erbe der Isonzofront und die natürlichen Sehenswürdigkeiten des Sočatals in den Gemeinden Bovec, Kobarid und Tolmin miteinander verbindet, wird multimedial vorgestellt, um dadurch die verschiedenen Zielgruppen  anzusprechen. Er bietet einen virtuellen Spaziergang auf dem Weg des Friedens und eine interaktive Vorstellung des Angebots der geführten Ausflüge an und ist an die Benutzer von Mobiltelefonen angepasst.

 

Fundacija Poti miru - Poti miru v Posocju WEG DES FRIEDENS Landkarte